5 Tipps: So kommst du vom Wollen ins Machen
Vergiss „Tschakka“-Rufe. Wir nutzen Strategien, die funktionieren, wenn die Motivation mal wieder im Keller ist.
Die „If-Then“-Strategie (Wenn-Dann-Pläne): Willenskraft ist eine endliche Ressource. Programmiere dein Gehirn stattdessen wie eine Software: „Wenn es 18:00 Uhr ist und ich von der Arbeit komme, dann ziehe ich sofort meine Laufschuhe an.“ So eliminierst du das lästige Abwägen und Diskutieren mit deinem inneren Schweinehund.
Micro-Goals statt Mammut-Projekte: Dein Gehirn liebt schnelle Dopamin-Belohnungen. Brich dein großes Ziel in lächerlich kleine Schritte herunter. Statt „10 kg abnehmen“ heißt dein Ziel für morgen: „Kein Zucker im Kaffee“. Diese kleinen Siege halten dich bei der Stange.
Fokus auf Systeme, nicht auf Ziele: Ein Ziel ist ein Endpunkt, ein System ist ein Prozess. Ein Ziel ist es, ein Buch zu schreiben. Das System ist es, jeden Morgen 200 Wörter zu tippen. Wenn du dich ins System verliebst, ist das Ziel nur eine logische Konsequenz.
Nutze den „Fear Setting“-Ansatz: Statt dich nur zu fragen „Was ist, wenn ich es schaffe?“, frag dich: „Was passiert, wenn alles beim Alten bleibt?“ Oft ist der Schmerz des Stillstands der größere Motivator als die Belohnung des Erfolgs. Schreib dir auf, wie dein Leben in 5 Jahren aussieht, wenn du jetzt nichts änderst.
Such dir einen Sparringspartner: Wie wir oben gesehen haben, ist soziale Verbindlichkeit der stärkste Hebel. Such dir jemanden, der dich zur Rechenschaft zieht. Kein „Ja-Sager“, sondern jemanden, der nachhakt, wenn du deine eigenen Deadlines reißt. Das ist der Job eines Mentaltrainers.